Schwangerenvorsorge und Betreuung im Wochenbett

Die Betreuung der Schwangeren ist in den Mutterschutzrichtlinien (§ 196 RVO) geregelt. Dazu zählen folgende Untersuchungen:

Erhebung der Anamnese

  • Eigen-Anamnese, Familien-Anamnese, Schwangerschafts-Anamnese

Untersuchungen

  • Gynäkologische Untersuchung zur Feststellung der Schwangerschaft
  • Gynäkologisch-geburtshilfliche Untersuchungen
  • Blutdruckmessungen, Gewichtskontrollen

Ultraschalluntersuchungen

  • 9. – 12. Schwangerschaftswoche
  • 19. – 22. Schwangerschaftswoche (Basisultraschall und erweiterter Basisultraschall)
  • 29. – 33. Schwangerschaftswoche

Laboruntersuchungen

  • Blutgruppenbestimmung, Antikörperbestimmung, Bestimmung des Rhesusfaktors,
  • Hämoglobinbestimmung
  • Chlamydiendiagnostik
  • ggf. Rötelndiagnostik
  • Syphilisdiagnostik
  • Hepatitis B-Diagnostik
  • ggf. HIV-Test
  • Mittelstrahl-Urinuntersuchungen
  • Oraler Glukosetoleranztest (oGTT) zum Ausschluss einer Zuckererkrankung in der Schwangerschaft

CTG-Untersuchungen

ggf. zusätzliche oder wiederholte Untersuchungen

 

Zusatzuntersuchungen

Die Mutterschaftsvorsorge kann durch weitere sinnvolle Untersuchungen erweitert werden, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten sind. Diese können wir Ihnen als Individuelle Gesundheitsleistungen (IgeL) anbieten. Dazu zählen folgende Untersuchungen:

  • Cytomegaliediagnostik (CMV)
  • Ringelrötelndiagnostik (Parvovirus B19)
  • Toxoplasmosediagnostik
  • Varizellendiagnostik
  • ß-Streptokokkentest
  • Babykino
  • Akupunkturbehandlungen bei Beschwerden oder zur Geburtsvorbereitung

Alle Befunde werden im Mutterpaß dokumentiert. Der Mutterpaß sollte von der Schwangeren, wie ein Ausweis stets mitgeführt werden.

Die Nachuntersuchung im Wochenbett erfolgt 6-8 Wochen nach der Geburt. Es erfolgt eine gynäkologische Untersuchung, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung und ggf. eine Hämoglobinbestimmung.

 

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